Mia Weber

„Wenn wir es schaffen könnten, unser wahres Selbst in seiner Ganzheit und Schönheit zu erkennen und auch den Menschen um uns herum, dieses Bild von uns zu zeigen – mit allen Höhen & Tiefen, dem Licht und den Schatten, den Verletzungen, aber auch der Magie, die jedem einzelnen innewohnt – wäre das ein riesengroßes wahrhaftes Glück.“ 

Viele Jahre sehnte sich Mia Weber danach, den Menschen zu zeigen, wer sie wirklich ist. Dass sie weit mehr als nur die taffe Geschäftsfrau ist, die stets alle Zügel sicher in der Hand hält und sich mit endloser Power den Herausforderungen einer Männerdomäne stellt. Sie wollte zeigen, dass sie viel mehr als nur die zielstrebige und pflichtbewusste Personalchefin der Veltins-Arena in Gelsenkirchen ist – dass ein enormes kreatives Potential in ihr steckt und noch eine ganz andere, weiche Seite. Eine Seite, die im Laufe der Jahre unaufhaltsam mehr und mehr an die Oberfläche drängte – so lange, bis Mia Weber es einfach nicht mehr wegdrücken und dieser Sehnsucht Raum geben musste. Im Oktober 2019 erscheint mit „Immer in Bewegung“ ihr Debüt-Album – eine Songsammlung, die Mias Persönlichkeit widerspiegeln: mitreißend, energiegeladen und temperamentvoll einerseits, aber auch reflektierend und bisweilen nachdenklich. 

Ihre direkten und schnörkellosen Texte drücken auf authentische Art und Weise aus, was die Sängerin bewegt und gedanklich umtreibt. Den musikalischen Sound von Mia Weber könnte man als eine raffinierte Ménage-à-trois beschreiben – eine frische Brise Pop, Chanson gewürzt mit einem gehörigen Schuss Nashville-Country, der das gewisse Etwas in die Songs zaubert. Das gilt auch für die neuen Songs, an denen Mia Weber aktuell eifrig im Studio bastelt. Um ihren Fans die Wartezeit bis zum Erscheinen ihres neuen Longplayers, der für den Spätsommer dieses Jahres geplant ist, zu verkürzen, veröffentlicht sie Ende Februar einen ganz besonderen Song – eine Cover- Version des Münchner Freiheit-Klassikers „Tausendmal Du“. 

Der Song hat für die lebensbejahende Künstlerin eine ganz besondere Bedeutung: „Mit 16 – damals noch im Osten – ging ich immer zur Nachmittags-Disco in den Stadtgarten – da habe ich den Song zum ersten Mal gehört. Das weiß ich noch, als wäre es gestern – ich war bis über beide Ohren verliebt. Mit meinem damaligen Freund bin ich dann später auch in den Westen nach Dortmund gezogen, wo wir die Münchner Freiheit live gesehen haben. Mit dem Song verbinde ich also tatsächlich meine erste große Liebe.“ Mit der Neuinterpretation des erfolgreichen Hits, der eine ganze Generation durch die 80er Jahre begleitete, erzählt Mia Weber also ein weiteres Kapitel ihres eigenen Lebens und erfüllt sich gleichzeitig einen weiteren kleinen Traum.

Mia Weber

Ein Jahrzehnt liegt es nun schon zurück, dass sie ihren Job kündigt und einen Neuanfang beschließt, ihr Leben vollständig umkrempelt und Platz schafft – Platz für die erste große Liebe und den Traum ihres Lebens, die Musik. Ein neuer Ort für den Neuanfang findet sich schnell – zunächst und für einige Jahre das Sehnsuchtsziel Sylt, seit einiger Zeit pendelt sie zwischen Deutschland und Mallorca, weil die Sonne Spaniens die Seele streichelt und ein guter Ort für kreative Gedanken und ein leichtes Lebensgefühl ist. Der perfekte Ort für ihre neue Leidenschaft, die Musik, die so neu auch wieder nicht: 

Schon als Kind und noch mehr als Teenager fühlt die gebürtige Erfurterin eine tiefe Verbindung zur Musik, erhält zunächst eine klassische Gesangsausbildung, bringt sich selbst das Gitarre-Spielen bei und findet schließlich – inspiriert durch musikalische Vorbilder wie Pe Werner, Ulla Meinecke oder auch Juliane Werding – , dass Pop besser zu ihr passt. Mit damals 15 Jahren verdient sich Mia Weber als Songwriterin erste Lorbeeren in der Öffentlichkeit.

Mia Weber

Den verlockenden Ruf des Abenteuers hört Mia schon früh und dank ihrer Erziehung waren Veränderungen stets etwas, dass sie in ihrem Leben willkommen hieß. Überraschende Brüche und Neuanfänge machten der jungen Frau keineswegs Angst, sondern schürten ihre unbändige Neugier und auch im weiteren Verlauf ihres Lebens sollte der Aufbruch zu neuen Ufern dazugehören. Dass dies mitunter wortwörtlich zu nehmen ist, wusste die damals 18-Jährige, die es noch am Tag des Mauerfalls erst mal nach Westberlin zog, natürlich nicht. Ein Jahr später zieht sie mit Sack und Pack nach Dortmund, wo ihr zunächst das ganz normale Leben passierte – es erschien vernünftig, einen richtigen Job zu haben, Geld zu verdienen und sich ein sicheres Leben aufzubauen. 

Doch trotz des großen beruflichen Erfolgs, der sich einstellte, fand sie keine Erfüllung in dem, was sie tat. Die findet Mia Weber in der Musik: „Musik ist für mich ein absolutes Glücksgefühl. Da kann ich mich fallenlassen. Es ist das Allerschönste zu wissen, dass die Menschen mir zuhören und ich sie berühren kann – das macht mich glücklich.“ Dass Mia Weber zu einer Künstlerin gereift ist, die vor allem viel Herz, Wärme und Charisma, aber auch Lust am Leben und Power ausstrahlt, verdankt sie vor allem sich selbst, den Irrungen und Wirrungen ihres Lebens, den Fehlern, aus denen sie lernte und dem Mut, sich immer wieder aufzurichten und weiterzumachen, für sich und ihren großen Traum.

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